Auferstehung Christi

Seit Ostersonntag 2017 ist das Gemälde „Auferstehung Christi“ von Christian Friedrich Fues wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Wegen Befalls mit Holzwurm war das Bild, das hinter dem Altar verborgen an der Wand hing, wieder in den Blick der Verantwortlichen geraten. Da das Gemälde nachweislich zum Inventar der Marienkirche Oberferrieden gehört, hatte der Kirchenvorstand entschieden, nicht nur den Schädlingsbefall zu stoppen, sondern das Bild restaurieren zu lassen.

Fues wurde 1772 geboren und ist 1836 gestorben. Er erhielt seine Ausbildung an der Tübinger Kunstschule und war anschließend in Braunschweig tätig, ehe er dann 1825/26 in Nürnberg mit einem (heute nicht mehr vorhandenen) Zyklus von neun Bildnissen berühmter Stifter im Nürnberger Rathaus in Erscheinung trat. Aus dieser Zeit stammt wohl auch das Bild in der Marienkirche.

Nun hängt das eindrucksvolle Gemälde wieder an seinem mutmaßlich angestammten Platz im Altarraum und legt in seiner dramatischen Darstellung Zeugnis ab von der der Auferstehung Christi.

Pfarrerin Nicola Neitzel hat in einem fiktiven Brief den historischen Hintergrund und die Botschaft des Bildes dargestellt. Sie können diesen Brief hier nachlesen.

Ausführlicher Bericht über die Geschichte des Bildes in der Heimatzeitung Der Bote