Ezelsdorf

Mit gut 2000 Einwohnern bildet Ezelsdorf den größten Ortsteil der Kirchengemeinde. Vermutlich noch im ersten nachchristlichen Jahrhundert von den Franken gegründet, wurde Ezelsdorf 1237 erstmals urkundlich erwähnt.

Geschichtlich verbunden sind mit dem Namen dieses Ortes zum einen das Ende des Raubritters "Eppelein von Gailingen", der im Jahre 1381 von einigen wagemutigen Ezelsdorfer Bauern in einer Taverne aufgespürt und überwältigt worden sein soll.

Zum anderen steht im Nürnberger Germanischen Nationalmuseum der "Goldhut von Ezelsdorf/Buch". 1953 stieß der Ezelsdorfer Maurer Michael Dörner bei Waldarbeiten auf diesen größten uns erhaltenen Goldkegel seiner Art, der aus der ausgehenden Bronzezeit zwischen 1500 und 1000 vor Christus stammt.

Heute ist Ezelsdorf neben dem alten Ortskern durch große Neubaugebiete mit vielen jungen Familien geprägt.

Die ehemalige Dresch-Scheune in der Ortsmitte wurde 1987 zum Haus der Gemeinde umgebaut und bietet Raum für diverse Gemeindeveranstaltungen. So finden darin unter anderem 14-tägig Gottesdienst sowie die Treffen der Seniorentagesstätte und anderer Gruppen statt.

Haus der Gemeinde

Wenige Schritte entfernt liegen Krippe und evangelischer Kindergarten "Die Ezelmäuse". Etwas versteckt in der Espansiedlung ist die katholische Heilig-Geist-Kirche zu finden, die bereits im Jahr 1970 errichtet wurde.

Goldhutschule Ezelsdorf

Goldhutschule Ezelsdorf (Grundschule)

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